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... es war einmal ...

Neuer Knappe

In der letztenSchlaraffiade konnten wir eine weiße Kugelung erleben. Wir haben jetzt einen neuen Knappen: Herr Peter E. wird Kn 279.
Herzlich willkommen!


Matinee am Sonntag, dem 20. im Lenzmond a. U. 152 Gl  11 d. V.

Rt Lola wird sich in seinem Vortrag sich auf die Herkunft von Thomas Mann, auf seine Familie und auf seine Roman-Familie, die "Buddenbrooks" beziehen; dafür werden das Leben und das Werk des Autors auf seine Lübecker Wurzeln hin dargestellt, auch politisch und geschichtlich. Die damit verbundene Bilderschau ist als Kollagen-Folge von Räumen und Personen angelegt und stellt u. a. die beteiligten Familien aus ihren Film-Adaptationen vor; das historische und das aktuelle Lübeck kommen ins Bild.

Es werden zahlreiche  wichtige und anrührende (Lit-)Zitate von Th. Mann im Bild-Zusammenhang gelesen, informativ und immer unterhaltsam bis zum Ende eines großen Lebenslaufes, dessen Höhen und dessen menschliche Art für jeden Wissensstand anschaulich gemacht werden.


Terminänderung

Die Ursippenfeyer für die Rtt A-Erokos, Picus, Rauhbatz und VolturnOh wird auf den 8. im Ostermond a. U. 152 verschoben.


Neue Prüflinge

Das Reych Castrum Bonnense kann mit großer Freude vermelden, dass es seit dem 07. des Eismondes a. U. 152 zwei neue Prüflinge gibt.

Wir heißen die Herren Peter E. und Peter M. uhuhertzlich willkommen.

Tango, Schweine und Burgfrauen.


Eine illustre Schar von 60 Burgfrauen und Gastrecken, die von der Berolina aus dem Norden bis zum h.R. Im Rosenhag aus Oberbayern kamen, fand sich am 26. des Windmondes a.U. 151 im Castrum Bonnense ein, um die 2.500. Sippung des Florestanreyches mit zu feiern. Der Umstand, dass gleich zu Beginn vier Sassen der Junkertafel ins Burgverlies gesperrt werden mussten, tat der Stimmung in der prall gefüllten Florestanburg keinen Abbruch, schafften es die 4 Jungsassen doch, sich mit flott gefechsten Vierzeilern zügig wieder aus der Gefangenschaft zu befreien. So konnten sie außerhalb der dunklen Verliesmauern mit allen Gästen dem bunten Reigen von phantasievollen Fechsungen zum Thema: „Auf in den Kampf...“  lauschen. Besonders beeindruckend war die Vielzahl von musikalischen Beiträgen. Nachdem ein Pilger (!) zusammen mit Rt Pustefix an der Schnarchkanne die Zuhörer mit vorzüglich swingendem Jazz in Stimmung gebracht hatte, mischte Rt Moorfrosch mit seiner liebreizenden Begleitung aus der Gruppe „Saitenhaufen“ die Sippung auf. Gleich mehrfach ergänzten die beiden den Fechsungsreigen mit rustikal-bajuwarischen Gesängen oder auch gefühlvollen Zitherklängen. Dem setzte schließlich der Rt Plus-Pol, Pfalzbruggens Silberstreif, einen „Schweinetango“ entgegen, in dem „der alte Eber sein Eisbein um das Kassler Rippchen der verliebten Sau“ legte. Das ging allen Zuhörern so mächtig „ins Ragout und ins Gehackte“,  dass sie diesem wie allen anderen Fechsanten ihre Begeisterung lautstark zujubelten. Der Abend verlief so  fröhlich und kurzweilig, dass alle Beteiligten weder Erreichen noch deutliches Überschreiten der Mitternachtsstunde bemerkten.

Für
Rbe

Ritterschlag im Castrum Bonnense

Unter großer Beteiligung von Sassen aus zahllosen Reychen - so auch eines stattlichen Fähnleins aus dem h. Reych Turicensis - fand am 29. im Lethemond a. U. 151 ein gar feyerlich Ritterschlagen statt.

In einer bewegenden Cereomie schlug Hkt Rt Azur im Beisein von zween Allschlaraffenräten die

Jk Gerd zum Rt Surprise der Nachdenkliche mit Biss
Jk Ulrich zum Rt Percheron der ro(o)sige Traumgärtner.

Feierlich erklang das Lulu Praga, die jungen Ritter, die in der vorletzten Wochung beachtliche Ritterarbeiten vorgelegt hatten und dem Schulrat in gar strenger Prüfung keine Antwort schuldig blieben, bedankten sich hertzlich.


Die Leiden des Junkers G.

Da hatte der Junker Gerd sich die Sache so schön ausgemalt und im Rahmen seiner Ritterarbeit vermeintlich überzeugend dargelegt, wieso es besser sei, ihn entgegen den Empfehlungen seines Junkermeisters nicht zum Ritter zu schlagen, sondern an der geliebten Junkertafel zu belassen. Indes: er hatte seine Gedanken dermaßen brillant formuliert, dass dem h. R. Castrum Bonnense gar nichts anderes übrig blieb, als einen derart begabten und überreifen Junker in den Ritterstand zu befördern. Nicht anders war es dem Jk Ulrich ergangen, der den bei seiner Fechsung  permanent schmunzelnden Sassen humorvoll die Fauna und Flora Schlaraffias in Form von Thronwanzen, Wespen, blauen Blumen und sonstigem Gestrüpp näher gebracht hatte. So kam es denn am 29. des Lethemondes a.u. 151 zum Doppelschlag: Die beiden Junker wurden zu den Rtt Percheron und Surprise erkürt. Zahlreiche Gastrecken, insbesondere ein stattliches Fähnlein des h. R. Turicensis, das dem Jk Ulrich aufgrund seiner Vielzahl von Einritten besonders nahe stand, gaben der von Rt Azur feierlich vollzogenen Zeremonie in der prall gefüllten Florestanburg einen äußerst würdigen Rahmen. Veredelt wurde dieser noch durch die Anwesenheit der Allschlaraffenräte Rtt Salomon und Taurrieseus. Das Reych Castrum Bonnense bejubelte die Jungritter lautstark und wartet nun gespannt darauf, wie diese beiden unser fröhliches Spiel weiter beleben.   

Für
Rbe



Finanzkrise abgewendet!


Schon in der letzten Winterung hatte der Reychsschatz des Castrum Bonnense bis hart an die Grenzen der Insolvenz geplündert werden müssen, um die Ablösesumme für den Ritter Ben Genussi aufbringen zu können. Nun hat das Reych erneut alle finanztechnischen Tricks seines Schatzmeisters Rt Philartes anwenden müssen, um den während der gesamten letzten Winterung von allen Sassen heiß ersehnten Transfers des Rt Quästor zu ermöglichen. Und siehe da: indem die zukünftigen Beiträge des Neu-Ritters klug und phantasievoll eingebucht wurden, gelang es! In außerordentlich harten Verhandlungen konnten die Sassen aus Hohentübingen (327)  dazu gebracht werden, ihren lieben Freund gen Bonn ziehen zu lassen. Zur Kontrolle, dass alles seinen ordnungsgemäßen Gang nimmt, entsandten sie zusammen mit  weiteren, befreundeten Reychen ein stattliches Fähnlein in das Castrum Bonnense, wo am 15. des Lethemondes a.u. 151 im Rahmen einer gar fröhlichen Sippung die feierliche Einkleidung des Neu-Bonnensen stattfand. Ihre Trauer konnten die Hohentübinger dann schnell überwinden, als sie sich davon überzeugten, dass der Rt Quästor in seinem neuen Reyche bestens aufgehoben ist.

Für
Rbe


D(r)amen in der Florestanburg !

Immer weiter geht das Bemühen des h. R. Castrum Bonnense, seine Sassen in der Sommerung kulturell fortzubilden. Am 25. des Heumonds stand nun „Oper“ auf dem Programm – allerdings in sehr schlaraffischer, da äußerst phantasie- und humorvoller Art und Weise.

Die Florestanburg platzte aus allen Nähten, als die von Rt. Heart-Rath engagierten Künstlerinnen des Quartetts ‚Sopran-o-drama’ die Burg erstürmten und die rund 100 (!) Sassen und Gäste mit ihrem Auftritt und ihren grandiosen Stimmen verzauberten.

Frauke Lübbers, Stella Rothuysen, Alexandra Wilde und Claudia Gorzalka präsentierten vom besinnlichen Plaisir d’amour bis zum deftigen Trinklied, von Bizet über Mozart bis Kurt Weill eine rasante, lebhaft-kurzweilige Reise durch die Opernlandschaft, wobei aber die Texte, wie sie immer wieder betonten, „behutsam modernisiert“ waren. Es war allerdings schnell klar, dass von „behutsam“ keine Rede sein konnte, vielmehr gerade die am wenigsten behutsam geänderten Texte die größten Lacher beim Publikum ernteten.

Nachdem zum Abschluss die Soubretten aus der Lustigen Witwe als „Läster-Schwestern“ zelebriert worden waren, gab es minutenlange, stehende Ovationen des restlos begeisterten Auditoriums. Rt Lädis-Först ehrte das Quartett sodann noch mit einem spontan gefechsten NAP dieser bemerkenswerten Veranstaltung, die nach dem Wunsch aller Beteiligten in der kommenden Sommerung eine Fortsetzung erfahren sollte.

Für
Rbe